Champagne

Allem voran sei hier erwähnt: ausschließlich Schaumwein aus der geographisch festgelegten Region Champagne darf Champagner heißen, alles andere ist Secco, Sekt, Cava (Spanien), Crémant (Frankreich) oder auch Spumante (Italien).  Champagne bedarf Zeit: es gibt grausige Champagne, die ebenso Geld kosten, weil es „Champagne“ ist. Es gibt verspielte Champagne, strenge, langlebige, sehr langlebige und aristokratische Champagne, es gibt leichte Champagne, die den Anlass begleiten und es gibt strenge Champagne, die Aufmerksamkeit verlangt wollen. Die typischen Rebsorten der Champagne sind Pinot Meunier, Pinot Noir und Chardonnay, die auf den berühmten Kreideböden wachsen. Die ganze Region Champagne hat nicht überall gleiche Böden, manchmal findet sich mehr Lehm im Boden, mal weniger und das unterscheidet die Zusammensetzung der Trauben der jeweiligen Häuser. Schaumwein unterliegt einer zweiten Gärung in der Flasche, das heißt: es wird ein Grundwein hergestellt („normaler“ Wein der aus der Champagne viel, viel Säure hat) und abgefüllt, dann weitere Hefe dazu gegeben, so dass der Wein ein zweites Mal in der Flasche vergärt: die sogenannte Flaschengärung. Ein reiner Chardonnay-Champagne wird Blanc de Blancs genannt.